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XIREX Liquidkühlung

Liquidcooling hat eine bessere Kühlleistung als luftgekühlte Systeme und ist ideal für Overclockers, Gamer, Anwender die mit Hochleistungsprozessoren arbeiten und für alle, die eine konsistente Leistung bei niedrigem Geräuschpegel suchen. Luftgekühlte Systeme die eine vergleichbare Leistung zu einem Liquidcooling-System haben, benötigen entsprechend große Kühlkörper, sehr schnelle Lüfter und sind einfach sehr laut.

 

Wie funktioniert ein Liquidcooling-System?

Mittels einer kleinen Pumpe zirkuliert das Liquid durch Schläuche. Im Gegensatz zu einem Kühlkörper und einem Lüfter am Prozessor, ist ein Waterblock montiert, der die Wärme von der CPU wegtransportiert. Nachdem das Liquid über einen Radiator gekühlt wird, erreicht es wieder die CPU – der Kreislauf beginnt von vorne.

 

Welches sind die Vorteile einer Liquidkühlung?

  1. Prozessoren und jegliche anderen Chips werden deutlich besser gekühlt als bei einem luftgekühlten System.
  2. Eine Liquidkühlung ist wesentlich leiser und effizienter als eine Luftkühlung.
  3. Durch die geringere Betriebstemperatur in einem System, läuft dieses stabiler und  es erhöht sich somit die Lebensdauer der Komponenten.

 

Ist Wasser in der Nähe von Elektronik nicht gefährlich?

Sicherlich sind Wasser und Elektronik nicht miteinander kompatibel, aber der Schlüssel liegt im geschlossenen System. Um mögliche Lecks auszuschließen, werden in XIREX Liquidcooling Systemen ausschließlich hochwertige Materialien verwendet. Bei richtiger Installation ist das Liquidcooling System fast wartungsfrei und überlebt in der Regel die Lebensdauer der meisten Computersysteme.

 

Welche Temperaturvorteile bringt eine Liquidkühlung?

Prozessoren sind sehr hitzeanfällig und je heißer sie werden, desto kürzer ist die zu erwartende Lebensdauer bzw. die Anfälligkeit für einen Systemabsturz. Bei den meisten Systemen kommt es bei Temperaturen über 80°C zu einem Absturz, aber bereits bei einer Betriebstemperatur von ca. 60°C kann das System instabil werden. Ein durchschnittliches luftgekühltes System hat eine Temperatur von etwa 55-65°C, ist dabei bedingt durch große Lüfter verhältnismäßig laut und unterliegt dabei auch einigen Temperaturschwankungen, welche den Prozessor unnötig belasten. Generell kann man sagen, dass luftgekühlte Systeme in Abhängigkeit zur Außen- bzw. Raumtemperatur stehen und etwa 30°C wärmer sind als die umliegende Lufttemperatur.

Ein Liquidcooling-System läuft typischerweise mit einer sehr viel geringeren Temperatur. Es herrschen weniger Temperaturschwankungen im System, was wiederum den Prozessor entlastet, die Komponentenlebensdauer erhöht und die Gefahr eines Systemabsturzes minimiert.

Für die niedrigeren Betriebstemperaturen bei einem Liquidcooling System spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Geschwindigkeit und elektrische Spannung der CPU, Geschwindigkeit des Lüfters, Durchflussgeschwindigkeit des Liquids, Größe des Radiators sowie die Raumtemperatur. Es gibt einfach keine vergleichbaren luftgekühlten Systeme, die bei niedriger Temperatur nahezu lautlos arbeiten.

 

Warum werden auch in Liquidcooling Systemen Lüfter benötigt?

Die Lüfter in einem Liquidcooling-System werden verwendet um Luft durch den Radiator zu ziehen und um warme Luft aus dem Gehäuse zu transportieren. Diese Lüfter sind in der Regel langsam drehend, jedoch auch im niedrigen Drehbereich sehr effizient. Im Gegensatz zu einem luftgekühlten System, bei dem die Lüfter zur Kühlung der Prozessoren eingesetzt werden, dienen sie in einem Liquidcooling System lediglich der Luftzirkulation während der Waterblock und der Liquidkreislauf die CPU kühlen. Ein einziger Lüfter in einem Liquidcooling System kann alle Originallüfter an Komponenten wie der GPU und Chipset ersetzen, wenn diese ebenfalls liquidgekühlt werden, was wiederum zu einer Reduzierung der Geräuschentwicklung führt.

Was passiert wenn die Wasserpumpe ausfällt?

Wir empfehlen ein Temperatur Überwachungsprogramm zu benutzen oder das BIOS auf automatische Systembeendigung zu stellen, sollte eine bestimmte Temperatur überschritten werden. Es gibt hier eigentlich keinen Unterschied zu einem Versagen des Kühlers bei einer Luftkühlung, außer das luftgekühlte Systeme schneller versagen wenn der Lüfter nicht funktioniert. Liquidcooling Pumpen sind speziell für den 24/7 Betrieb mit über 50.000 Stunden Laufzeit entwickelt; anders ausgedrückt: Liquidcooling Pumpen sind für mehr als sechs Jahre Dauerbetrieb konzipiert, was sie zu einer der verlässlichsten Komponenten im Bereich der Computer Kühlung macht.